{"id":87,"date":"2023-07-01T09:37:56","date_gmt":"2023-07-01T09:37:56","guid":{"rendered":"https:\/\/buergerforum.blog\/?page_id=87"},"modified":"2023-07-02T10:29:52","modified_gmt":"2023-07-02T10:29:52","slug":"begebenheiten-aus-der-gemeinde-aidhausen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/buergerforum.blog\/?page_id=87","title":{"rendered":"Begebenheiten aus der Gemeinde Aidhausen"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Wiese<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Ein St\u00fcck mit Drohungen, nachgeschobener Begr\u00fcndung f\u00fcr eine grundlose K\u00fcndigung eines Pachtvertrages, dramatischen Wendungen, diversen Wortbr\u00fcchen und einem ungl\u00fccklichem Ende. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Begonnen hat alles mit Fragen zu Ungereimtheiten in den Bilanzen einer kommunalen GmbH. Statt diese zu beantworten wurden die Bilanzen zu &#8222;vertraulichen Informationen&#8220; erkl\u00e4rt und bei weiteren Nachfragen mit der K\u00fcndigung eines 30 Jahre bestehenden Pachtverh\u00e4ltnisses gedroht. Dass es sich um &#8222;Informationen&#8220; handelt, welche die Gemeindeverwaltung zwingend in Form von Beteiligungsberichten ver\u00f6ffentlichen muss, macht diese mutma\u00dfliche N\u00f6tigung durch einen Amtstr\u00e4ger noch schwerwiegender. <\/p>\n\n\n\n<p>Die dann tats\u00e4chlich ausgesprochene K\u00fcndigung wurde gegen\u00fcber den Gemeinder\u00e4ten auch noch mit einer nachweislich unwahren Behauptung begr\u00fcndet und die betroffenen Personen damit verleumdet. Am Ende wurde das im Rahmen einer erneuten Ausschreibung als einziges eingereichte Pachtangebot mit der Begr\u00fcndung abgelehnt, dass der Gemeinderat beschlossen h\u00e4tte, die Fl\u00e4che doch nicht zu verpachten. Dass es hierf\u00fcr aber tats\u00e4chlich \u00fcberhaupt keinen Beschluss gibt und der B\u00fcrgermeister diese Angelegenheit \u00fcberhaupt nicht dem Gemeinderat zur Entscheidung vorlegen darf, ist letzlich ein konsistentes Verhalten. Es stellt sich aber die Frage, ob hier eine politische Stellung missbraucht wurde, um unliebsame Nachfragen nach der eigenen Verantwortung f\u00fcr \u00f6ffentliche Misswirtschaft zu verhindern. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Umspannwerk oder &#8222;Warum kauft die Gemeinde einen Acker f\u00fcr eine Privatfirma?&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Vorgeschichte:<\/strong> Herr Truchsess aus Bundorf m\u00f6chte auf seinen Ackerfl\u00e4chen eine gro\u00dfe PV-Anlage errichten (lassen). Damit dies m\u00f6glich wird, muss ein Umspannwerk am 110 kV-Netz gebaut werden. Als Standort wird ein Winkelmast in der Gemarkung Kerbfeld ausgew\u00e4hlt. Andere Standorte sind nach <strong>Kriterien der Landschaftsplanung zwar besser<\/strong> <strong>geeignet<\/strong>, aber f\u00fcr die Betreiberfirma, welche sowohl die PV-Anlage als auch das Umspannwerk baut, offenbar nicht. Eine Beteiligung der Bev\u00f6lkerung an der Wahl des Standaortes oder eine Informationsveranstaltung in der erkl\u00e4rt wurde, warum gerade an dieser Stelle ein Umspannwerk gebaut wird und nicht an einer anderen, erfolgte von Seiten der Verwaltung der Zukunftsgemeinde Aidhausen w\u00e4hrend der gesamten Zeit <strong>nicht<\/strong>.<br><br>Die Gemeindeverwaltung von Aidhausen wusste hingegen mind. seit 2021 von den Planungen und hat in der Folge die Umsetzung unterst\u00fctzt. So wurde bereits in diesem Jahr ein Grundst\u00fcck neben obigen Mast gekauft und inzwischen der Firma MaxSolar GmbH mit Erbpachtvertrag \u00fcberlassen. Ohne konkreter Aussicht auf die Verf\u00fcgbarkeit der Ackerfl\u00e4che h\u00e4tte die Firma MaxSolar GmbH keinen Antrag zur Genehmigung des Bauvorhabens stellen k\u00f6nnen. \u00dcber die Frage, warum die Gemeinde Aidhausen und nicht die Firma MaxSolar GmbH den Acker erworben oder diesen vom vormaligen Besitzer gepachtet hat, kann nur spekuliert werden.&nbsp;&nbsp;<strong>Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass der Bau des Umspannwerkes in der Gemarkung Kerbfeld dadurch erst m\u00f6glich wurde, da direkte Verhandlungen der Firma MaxSolar Gmbh mit Angabe des Kaufzweckes sicher weniger erfolgreich gewesen w\u00e4ren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine kurze Rechenaufgabe<\/strong>: Der Verkehrswert von Ackerland, welches f\u00fcr Photovoltaikanlagen genutzt werden soll, liegt um das 3,5 fache \u00fcber dem von landwirtschaftlich genutzten Ackerland (Gesch\u00e4ftsstelle der Gutachteraussch\u00fcsse Ha\u00dfberge und Schweinfurt &#8211; BODENRICHTWERTE zum Stichtag 01.01.2022 f\u00fcr den Landkreis Ha\u00dfberge). Ist eine Nutzung f\u00fcr ein Umspannwerk geplant, so ist der Verkehrswert sicher nochmals h\u00f6her. Der aktuelle Verkehrswert f\u00fcr dieses Grundst\u00fcck betr\u00e4gt somit 8 -10 \u20ac\/ha. Ber\u00fccksichtigt man die zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr eine statische Verst\u00e4rkung des alternativen Durchgangsmastes h\u00e4tte der vormalige Eigent\u00fcmer alleine f\u00fcr die jetzt von der Gemeinde &#8222;zu Verf\u00fcgung gestellten&#8220;&nbsp;<strong>0,85 ha einen Kaufpreis von ca. 100.000\u20ac<\/strong> verlangen k\u00f6nnen. Alternativ h\u00e4tte sich die Firma MaxSolar GmbH um Grundst\u00fccke an anderen f\u00fcr ein Umspannwerk geeigneten Standorten bem\u00fchen m\u00fcssen.<br><br>Jetzt stellt sich die Frage, ob der vormalige Eigent\u00fcmer von der Gemeindeverwaltung \u00fcber die geplante Nutzung des Grundst\u00fcckes informiert wurde. Falls nicht, w\u00e4re zu kl\u00e4ren, ob der vormalige Eigent\u00fcmer von der Gemeindeverwaltung <strong>bewusst im Unklaren gelassen<\/strong> wurde, um den Kauf zu erm\u00f6glichen. W\u00e4re dies der Fall und die Fl\u00e4che wurde in der Folge deutlich unter dem \u00fcblichen Verkehrswert gekauft, so w\u00e4re dies wahrscheinlich ein sittenwidriges Rechtsgesch\u00e4ft im Sinne des \u00a7 138 BGB. Diese w\u00e4re dann nichtig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was haben die B\u00fcrger von dem Gesch\u00e4ft der Gemeindeverwaltung?<\/strong> Wenn es zutrifft, dass die f\u00fcr die PV-Anlage in Bundorf genutzten Ackerfl\u00e4che zu 80 % Herrn Truchsess geh\u00f6ren, dann profitiert dieser finanziell zweifellos am meisten von dieser PV-Anlage und letztlich auch von dem in der Gemarkung Kerbfeld geplanten Umspannwerk. Angesichts der Bedeutung des Umspannwerkes f\u00fcr die Firma MaxSolar GmbH und Herrn Truchsess ist zu hoffen, dass die Gemeindeverwaltung von Aidhausen einen angemessenen Ertrag aus dem &#8222;zur Verf\u00fcgung gestellten&#8220; Grundst\u00fcck in der Gemarkung Kerbfeld erh\u00e4lt. Der Verkehrswert der von der Gemeinde Aidhausen f\u00fcr die Firma MaxSolar GmbH erworbenen Fl\u00e4che betr\u00e4gt bereits bei Nutzung f\u00fcr Photovoltaikanlagen nach obigen Bodenrichtwerten ca. 75.000 Euro. Bei einer \u00fcblichen Verzinsung von 5% pro Jahr k\u00f6nnte die Gemeindeverwaltung j\u00e4hrlich ca. 3750 Euro Pachtzins verlangen. Es ist zu hoffen, dass die Gemeindeverwaltung transparent darlegt, welchen Vorteil durch Kauf und anschlie\u00dfender Verpachtung der Fl\u00e4che an die Firma MaxSolar GmbH f\u00fcr die Gemeinde Aidhausen erreicht wurde.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Parkplatz<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der B\u00fcrgermeister plant auf einer Fl\u00e4che, die der Gemeinde\u00a0<strong>nicht<\/strong> geh\u00f6rt, einen Parkplatz, den im wirklichen Leben keiner braucht. Den Einwohnern erz\u00e4hlt er zun\u00e4chst nichts von seinem Plan. Auf dem Grundst\u00fcck befinden sich zwar noch die Reste des kommunalen Brauhauses &#8211; ein Gew\u00f6lbekeller, historisch interessante Fachwerkmauern mit Gesimsen aus \u00fcber 100 Jahre altem Eichenholz und Fenstergew\u00e4nde aus Sandstein\u00a0 &#8211; aber das kann alles weg. Selbiges gilt auch einen ortsbildpr\u00e4genden Baum. Es gibt zudem noch Altlasten deren Entsorgung <strong>offensichtlich <\/strong>viel kosten wird. Die Besitzerin des Grundst\u00fccks verhandelt schlau und l\u00e4sst den B\u00fcrgermeister erst mal zappeln. Irgendwann ist dieser bereit ihren Preis zu zahlen und auch die Altlasten zu \u00fcbernehmen. In der Erwartung des baldigen Kaufes beantragt er eine F\u00f6rderung aus dem Regionalbudget. Dies macht aber nur f\u00fcr Kleinprojekte Sinn, da hier Nettoausgaben bis maximal 15.000\u20ac mit 80% bezuschusst werden. Die tats\u00e4chlich zu erwartenden Kosten sind aber <strong>deutlich<\/strong> <strong>h\u00f6her<\/strong>. Unverzagt wird trotzdem f\u00fcr eine Fl\u00e4che, die der Gemeinde nicht geh\u00f6rt, ein Antrag f\u00fcr eine F\u00f6rderung gestellt, die hier ungeeignet ist. Das ist erst mal nicht schlimm, da der Kauf nicht zustande kommt und der F\u00f6rderantrag zur\u00fcckgezogen werden muss. Erst Ende des Jahres stellt er seinen &#8222;Plan&#8220; den B\u00fcrgern vor und beantragt dann aber trotz Alternativvorschl\u00e4ge <strong>unver\u00e4ndert<\/strong> wieder eine F\u00f6rderung aus dem Regionalbudget. Dies, obwohl auch eine F\u00f6rderung aus einer<strong> einfachen Dorferneuerung <\/strong>m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, bei der Kosten bis <strong>zu 1,5 Mio. <em>Euro<\/em> mit 80% <\/strong>bezuschusst werden. Dann h\u00e4tte das gesamte Umfeld &#8211; Bollerplatz, Fu\u00dfg\u00e4ngerquerung \u00fcber Staatsstra\u00dfe, Altglascontainer, Fu\u00dfweg zum Friedhof und der Platz mit dem Brauhaus &#8211;\u00a0professionell\u00a0gestaltet werden k\u00f6nnen. Da der B\u00fcrgermeister aber auf sein urspr\u00fcngliches Ansinnen beharrt, investiert er als erstes viel Geld in die Zerst\u00f6rung historischer Bausubstanz. Anfang M\u00e4rz, lange bevor mit den &#8222;Bauma\u00dfnahmen&#8220; f\u00fcr den Parkplatz \u00fcberhaupt begonnen wurde, war laut Gemeinderat Ott dann &#8222;das Geld schon weg&#8220;. Am Ende steht ein Parkplatz, der nach Fertigstellung innerhalb eines halben Jahres an zwei Tagen genutzt wurde und dessen Gestaltung durchaus als misslungen bezeichnet werden kann. Wer die Verantwortung f\u00fcr die verbauten L-Steine tr\u00e4gt und warum diese teuren Teile \u00fcberhaupt vergraben wurden, ist eine weitere noch unbeantwortete Frage.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Immer erst den B\u00fcrgermeister fragen!<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Fragt man <strong>erst<\/strong> den ersten B\u00fcrgermeister, ist vieles m\u00f6glich in der Zukunftsgemeinde Aidhausen. Wohlwollen ist dann sogar zu erwarten, wenn \u00f6ffentliche Gr\u00fcnfl\u00e4chen privatisiert und zu angrenzenden G\u00e4rten arrondiert werden. Beantragt hingegen ein gemeinn\u00fctziger Verein eine F\u00f6rderung, um \u00f6ffentliche Fl\u00e4chen sch\u00f6ner, lebenswerter und bl\u00fctenreicher zu gestalten, wird dies als absolut respektlos gegen\u00fcber &#8222;der Gemeinde&#8220; abgelehnt, weil zuvor nicht &#8222;die Gemeinde&#8220;, vulgo &#8222;der B\u00fcrgermeister&#8220; gefragt wurde. Erschwerend kommt hinzu, wenn ein Gemeinderat die F\u00f6rderantr\u00e4ge nicht liest oder versteht und dann sinnfrei behaupten, es w\u00fcrden \u00f6ffentliche Fl\u00e4chen &#8222;\u00fcberplant&#8220;. Das Angebot des Vereins, ohne Kosten f\u00fcr die Gemeinde mit Beteiligung aller interessierten Einwohner \u00f6ffentliche Fl\u00e4chen sch\u00f6ner, lebenswerter und bl\u00fctenreicher zu gestalten, wird dann auf absurde Weise zu deren &#8222;Aneignung&#8220; verdreht. Den B\u00fcrgermeister so richtig &#8222;zum Sch\u00e4umen&#8220; bringt es aber, wenn f\u00fcr die gleiche Fl\u00e4che ein F\u00f6rderantrag gestellt wird, f\u00fcr welche dieser &#8211; ohne dass die Gemeinde Eigent\u00fcmer gewesen w\u00e4re &#8211; auch schon einen Antrag gestellt hat. So wurde das Angebot, <strong>ohne Kosten f\u00fcr die Gemeinde<\/strong> die Fl\u00e4che am ehemaligen Brauhaus aufzur\u00e4umen, die Bausubstanz zu sichten und so weit als m\u00f6glich zu erhalten abgelehnt, weil der B\u00fcrgermeister f\u00fcr seinen &#8222;Plan&#8220; auch einen Antrag gestellt hat. Am Ende&nbsp; dieses St\u00fcckes steht die unn\u00f6tige Zerst\u00f6rung historischer Bausubstanz, eine unn\u00f6tig teure aber umso h\u00e4sslichere &#8222;Gestaltung&#8220; mit Betonelementen, eine unn\u00f6tig hohe finanzielle Belastung der Gemeinde wegen voreiliger Beantragung ungeeigneter F\u00f6rderprogramme und drei unn\u00f6tige Parktpl\u00e4tze. Dies h\u00e4lt den B\u00fcrgermeister und einen Jugendbeauftragten aber nicht davon ab, gegen Personen zu polemisieren, die ohne finanzielle Belastung der Gemeinde das Dorf lebenswerter gestalten wollen. Die Steigerung dieses absurden Theaterst\u00fcckes ist dann noch, dass dabei stetig von &#8222;der Dorfgemeinschaft&#8220; und deren Frieden schwadroniert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst ein Zuschussantrag f\u00fcr eine Sitzgruppe, eine Kiste f\u00fcr Sandspielsachen und eine Pergola als Sonnenschutz \u00fcber dem Sandkasten kann zum Vorwurf f\u00fchren, man wolle einen Spielplatz ohne Wissen der Gemeinde &#8222;<strong>umgestalten<\/strong>&#8222;. Es sei geplant den Sandkasten zu entfernen, was jene Eltern br\u00fcskiert h\u00e4tte, welche diesen Sandkasten gebaut haben. Da dies eine irrige Annahme war, wurde der B\u00fcrgermeister im Juni 2022 explizit auf die an sich unmissverst\u00e4ndliche Beschreibung in der F\u00f6rderanfrage hingewiesen. Dort steht, dass gerade der Schutz der im Sandkasten spielenden Kinder vor UV-Strahlung ein Ziel des Antrages ist. Im \u00fcbrigen wurde die F\u00f6rderanfrage im Jahr 2021 nicht ausgew\u00e4hlt und auch von der Gemeindeverwaltung kein Sonnenschutz geschaffen. Dies hat den Herrn B\u00fcrgermeister aber nicht davon abgehalten <strong>zwei Jahre sp\u00e4ter wieder \u00f6ffentlich zu behaupten, es sei geplant gewesen, den Spielplatz &#8222;umzugestalten&#8220;. <\/strong>Im Juni 2022 wurde der B\u00fcrgermeister auch darauf hingewiesen, dass der &#8222;Sandkasten&#8220; in der Realit\u00e4t ein Katzenklo ist. Die versprochene Abdeckung ist auch im M\u00e4rz 2023 noch nicht angebracht &#8211; zur Freude der Katzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong>Zukunftsprojekt energetische Sanierung gemeindeeigener Geb\u00e4ude<\/strong><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Trotz stetig steigender Energiekosten wurde &#8211; au\u00dfer f\u00fcr Fenster und T\u00fcren &#8211; noch nie in die energetische Sanierung des Gemeindehauses in Kerbfeld investiert. Die marode Eingangsfront mit Einfachverglasung h\u00e4tte im Jahr 2006 zwar schon im Zuge der Dorferneuerung mit einem Zuschuss erneuert werden k\u00f6nnen, laut B\u00fcrgermeister hat sich der Gemeinderat aber dagegen entschieden. Ein entsprechender Beschluss wurde bisher noch nicht gefunden. Erst 15 Jahre sp\u00e4ter wird dem Dr\u00e4ngen des Mieters nachgegeben und die Eingangsfront erneuert. Fazit: Nicht genutzte Zusch\u00fcsse, deutlich h\u00f6here Baukosten und unn\u00f6tig vergeudete Energie w\u00e4hrend der vergangenen 20 Jahre.<br>Laut B\u00fcrgermeister M\u00f6hring fallen nun alleine f\u00fcr das Gemeindehaus j\u00e4hrlich Kosten von 5000\u20ac an. Trotz gestiegener Preise f\u00fcr Heiz\u00f6l erscheint dies zwar sehr unglaubw\u00fcrdig, die Aussage zeigt aber auch die Sorge der Gemeindeverwaltung, ob noch alle \u00f6ffentlichen Geb\u00e4ude in Zukunft unterhalten werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong><strong>Dorfladen und B\u00e4ckerei in Kerbfeld<\/strong><\/strong><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Im Imagefilm zum Projekt HandwerkERleben &#8222;Alte Schmiede&#8220; wird die B\u00e4ckerei von <strong>Armin Lutz <\/strong>zwar noch vorgestellt, auf der Internetseite der Gemeinde aber seit kurzem nicht mehr als Dorfladen in der Gemeinde Aidhausen aufgef\u00fchrt. Hier wird nur noch f\u00fcr den gemeindeeigenen Dorfladen in Aidhausen geworben. Alleine in dessen Bau hat laut B\u00fcrgermeister M\u00f6hring die Gemeinde 400.000\u20ac investiert. Die B\u00e4ckerei in Kerbfeld ist hingegen lediglich unter Firmen und Gewerbe als B\u00e4ckerei von <strong>Werner Lutz<\/strong> zu finden. Von Seiten der Gemeindeverwaltung gab es zwar Gespr\u00e4che, aber bisher keine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die B\u00e4ckerei und den Dorfladen in Kerbfeld.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong><strong><strong>Europ\u00e4ischer Dorferneuerungspreis<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Mitglieder einer <strong>&#8222;Arbeitsgemeinschaft&#8220;<\/strong> aus den Landesregierungen einiger \u00f6sterreichischer Bundesl\u00e4nder sowie Ministerien angrenzender L\u00e4nder und Regionen <strong>vergeben einen Preis und sind zugleich die Geldgeber der damit ausgezeichneten Projekte<\/strong>. Wahrscheinlich hat Frau Ministerin Kaniber einmal bei einer Videokonferenz des Vorstandes nebenbei angemerkt, dass der &#8222;Europ\u00e4ische Dorferneuerungspreis&#8220; nach 23 Jahren auch einmal wieder nach Bayern vergeben werden k\u00f6nnte. Kurz geschaut, wohin das meiste Geld in Bayern geflossen ist (Zitat des Landtagsabgeordneten Steffen Vogel aus der Mainpost: Die letzten 18 Jahre seien &#8222;<strong>18 gute Jahre f\u00fcr Hofheim, und 18 teure Jahre f\u00fcr den Freistaat Bayern<\/strong>&#8220; gewesen.) und dann musste nur noch eine Bewerbungsbrosch\u00fcre finanziert werden.<br><br>Ein klassischer <strong>Zirkelschluss: <\/strong>Die Vergabe eines Preises soll beweisen, dass die von einem selbst finanzierten Projekte einen Preis verdient haben. Eine Kosten-Nutzen-Analyse f\u00fcr die ausgegebenen Millionen an Steuergeldern braucht es dann nicht mehr. Es gen\u00fcgt gebetsm\u00fchlenartig auf den &#8222;Europ\u00e4ischen Dorferneuerungspreis&#8220; zu verweisen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der beleidigte Gemeinderat<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Ein Gemeinderats<strong>kandidat<\/strong> geriert sich als gr\u00f6\u00dfter Kritiker des B\u00fcrgermeisters. In dieser Rolle schreckt er auch nicht vor ehrverletzenden und strafrechtlich relevanten Bewertungen desselben zur\u00fcck. Als Nachr\u00fccker dann doch noch ein Gemeinderat geworden, setzt er sich umgehend daf\u00fcr ein, dass eine gemeindeeigene Obstwiese \u00f6ffentlich zur Verpachtung ausgeschrieben wird. Da er auch Jugendbeauftragter des Gemeinderates ist, wird er \u00f6ffentlich gefragt, ob und welche Ziele er sich <strong>in dieser Funktion<\/strong> gesetzt hat. Diese Frage wird von ihm als h\u00f6chst despektierlich empfunden und f\u00fchrt zu massiven Verstimmungen bei einigen Gemeinder\u00e4ten. Die Ironie bei diesem St\u00fcck ist der Umstand, dass dieser Gemeinderat <strong>ohne<\/strong> \u00f6ffentlicher Ausschreibung eine im Fl\u00e4chennutzungsplan als Sportgel\u00e4nde festgelegte Wiese der Gemeinde gepachtet hat. Im Rahmen der Flurbereinigung wurden die vormals privaten Fl\u00e4chen der damaligen Gemeinde Kerbfeld mit der Vorgabe \u00fcberlassen, dass diese nicht verkauft sondern zuk\u00fcnftig als Sportgel\u00e4nde genutzt werden. Dass der Jugendbauftragte des Gemeinderates auf dem vormals als Bolzplatz genutzten Teil der Wiese &#8211; laut B\u00fcrgermeister ohne R\u00fccksprache mit der Gemeindeverwaltung &#8211; ein Fahrsilo angelegt hat, ist ein weiteres bemerkenswertes Detail. Denn dieser Umstand h\u00e4lt ihn nicht davon ab, neun Heuballen, die auf einer anderen Pachtfl\u00e4che der Gemeinde unter Fichten zwischengelagert wurden, im Gemeinderat als h\u00f6chst problematisch darzustellen. Ein weiteres gro\u00dfes Thema ist f\u00fcr den Gemeinderat die &#8222;Dorfgemeinschaft&#8220; im Allgemeinen und wer zu dieser geh\u00f6rt und wer nicht. Das Verh\u00e4ltnis zum B\u00fcrgermeister ist seit Fr\u00fchjahr 2022 hingegen ohne Fehl und Tadel. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der vielbesch\u00e4ftigte B\u00fcrgermeister<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Nachfolgend eine Aufz\u00e4hlung der \u00c4mter und P\u00f6stchen des B\u00fcrgermeisters der Gemeinde Aidhausen. <\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Aufsichtsratsmitglied bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Landkreises Ha\u00dfberge mbH <br>(Laut Beteiligungsbericht Landkreis HAS im Jahr 2020)<\/li>\n\n\n\n<li>Mitglied des Werksauschusses im Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Ha\u00dfberge <br>(Laut Beteiligungsbericht Landkreis HAS im Jahr 2020)<\/li>\n\n\n\n<li>Mitglied im Aufsichtsrat der Gesellschaft zur Umsetzung erneuerbarer Technologieprojekte im Landkreis Ha\u00dfberge mbH (Laut Beteiligungsbericht Landkreis HAS im Jahr 2020)<\/li>\n\n\n\n<li>Mitglied der Vorstandschaft &#8211; Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ha\u00dfberge e.V.<\/li>\n\n\n\n<li>Mitglied des Steuerkreises als Vertreter der Hofheimer Allianz bei der LAG Ha\u00dfberge e.V. <br>(dieser entscheidet \u00fcber LEADER-Projekte)<\/li>\n\n\n\n<li>Hofheimer Allianz e. V.<\/li>\n\n\n\n<li>Kreisrat<\/li>\n\n\n\n<li>Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetages im Landkreis Ha\u00dfberge<\/li>\n\n\n\n<li>Aufsichtsratsvorsitzender der B\u00fcrger-Energiegenossenschaft Ha\u00dfberge<\/li>\n\n\n\n<li>Zweckverbandsvorsitzender Fundtiere des Landkreis Ha\u00dfberge&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Zweiter Vorsitzender des Schulzweckverbandes Hofheim<\/li>\n\n\n\n<li>Landtagskandidat der Freien W\u00e4hler<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0 &#8230; gibt sicher noch weitere. <br>Es wundert nicht, dass Herr M\u00f6hring zu Terminen meist zu sp\u00e4t kommt und wegen eines Folgetermins &#8222;gleich wieder weg muss&#8220;. Angesichts der Abwicklung der gemeindlichen Projekte (LEADER-Projekt &#8222;Zukunftsgemeinde Aidhausen, Parkplatz am Friedhof in Kerbfeld, Friedhof Happertshausen u. a. mehr) erschiene es hingegen angebracht, den Fokus mehr auf die Arbeit in der Gemeindeverwaltung zu legen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wiese Ein St\u00fcck mit Drohungen, nachgeschobener Begr\u00fcndung f\u00fcr eine grundlose K\u00fcndigung eines Pachtvertrages, dramatischen Wendungen, diversen Wortbr\u00fcchen und einem ungl\u00fccklichem Ende. Begonnen hat alles mit Fragen zu Ungereimtheiten in den Bilanzen einer kommunalen GmbH. 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